Herzensgebet-Gruppe

Das Herzensgebet

Lebenshilfe in einer schwierigen Zeit

Es ist wichtig, nach Wegen zu suchen, die Veränderungen für jeden Einzelnen
bringen können, um all‘ den verwirrenden und häufig Angst einflößenden
Phänomenen unseres Zeitalters zu begegnen.

Die Kirche schenkt den Christen die hl. Eucharistie, ist Schutzraum und Erzieherin zur Gemeinschaft. Die Stimme Gottes, die uns sagt, wie unser individueller Weg mit ihm aussieht, wie sich unser göttlicher Lebensplan entfalten kann, ist nur in der Stille zu erleben.

Damit zeigt sich schon der Schwerpunkt der menschlichen Probleme unserer Zeit: Durch die Wirksamkeit der vielen Medien und die unablässige Kommunikation ist kein Raum mehr für die innere Stimme des Herzens.
Jesus selbst zeigt an vielen Stellen der Evangelien diesen „einsamen Weg“ der Herzenszwiesprache mit Gott auf und macht damit deutlich, dass dieser Weg die notwendige Ergänzung zur Kirche mit der heiligen Eucharistie ist, so wie das Ein- und Ausatmen für den Menschen unerlässlich ist.

Nach diesen persönlichen Beispielen des Handelns Jesu ging schon um 300 nach Christus eine Gruppe heiliger Männer in die Wüste, um einen neuen, lebendigen Zugang zu Jesus zu finden. Verweltlichung und Verwirrung der Inhalte des Glaubens trieb sie dazu. Diese Männer sind in der christlichen Geschichte als „die Wüstenväter“ bekannt. Sie kamen mit einem einfachen Gebet zurück: „Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner“.
Mit kindlicher Einfalt, Stille und Demut häufig zum Herzen hin gesprochen, öffnet dieses Gebet dem Betenden den Weg in das Herz Jesu.

Es ist bis heute immer wieder rund um die Welt nicht nur als Gebet, sondern auch als Lebenshaltung von Menschen aufgegriffen worden, wenn die innere Not am größten war.
Da wir diese einsame Herzenszwiesprache mit Gott heute kaum noch kennen, bedarf es einer lebendigen Unterweisung durch andere Menschen, die nicht nur in Büchern darüber gelesen haben, sondern diesen Weg schon mit viel Erfahrung gelebt haben.
Vor etwa 25 Jahren haben wir das Herzensgebet in einem besonderen Einsiedelei-Zentrum für Herzensgebet in Frankreich erlernt und praktizieren es seitdem. Wir möchten diesen einfachen, aber hoch wirksamen Weg anderen Menschen nahebringen, ihn mit ihnen teilen.
Das Herzensgebet hilft uns bei all‘ unseren Lebensschwierigkeiten. Jesus hat uns keinen Rosengarten versprochen. Krankheiten und andere Schicksalsschläge bleiben uns nicht erspart.
Aber wir lernen sie auf andere Weise wahrzunehmen und so mit ihnen umzugehen, dass wir daran reifen, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe wachsen. Wir gewinnen dadurch immer mehr von der ersehnten inneren Freiheit, die uns Jesus verspricht, wenn wir ihm im Herzen begegnen. Mitunter sind große Heilungsschritte möglich. Das haben wir nicht nur bei uns selbst erlebt, sondern auch bei anderen Menschen.

Wir beginnen mit der Herzensgebetsgruppe im Januar 2020, am Mittwoch, dem 15.01. um 19:00 Uhr im Kirchenraum der St. Markus – Gemeinde. Alle sind herzlich eingeladen.

Sibylle und Jörg Munke, Leitung der Herz – Jesu – Schule für Ikonenmalerei und Herzensgebet

„Das immerwährende Herzensgebet ist die Wissenschaft aller Wissenschaften und die Kunst aller Künste.“ Johannes Klimakos (525 – 605)

 

 



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